Warum “Praxis für Naturheilverfahren und Ganzheitsmedizin”?

 
 

Naturheilverfahren / Naturheilkunde

Bei der Behandlung von Krankheiten verfolgt die Naturheilkunde das Ziel, die dem Menschen innewohnenden Selbstheilungskräfte zu unterstützen und anzuregen; krankheitsfördernde Faktoren sollen zurückgedrängt bzw. ausgeschaltet werden.

Der Organismus ist immer bestrebt, sich selbst zu heilen. Bei gesundheitlichen Störungen ergreift unser Körper - völlig autonom - sinnvolle Maßnahmen, den gesunden Zustand wiederherzustellen.

Ein Beispiel dazu: Immunsystem und Fieber

Der Organismus erhöht ganz von selbst die Körperkerntemperatur, um eingedrungene Krankheitserreger unschädlich zu machen. Leider werden derart intelligente und effektive Strategien unseres Immunsystems häufig schon im Keim erstickt, indem - oft ohne Notwendigkeit - fiebersenkende Medikamente oder Antibiotika zum Einsatz kommen. Gäbe man der Immunabwehr statt dessen die Gelegenheit, eigenständig mit den Erregern fertig zu werden, so könnte ein derart trainiertes Immunsystem immer stärker werdend und immer spezialisierter seine Aufgaben erfüllen. Naturheilkundliche bzw. alternative Therapieverfahren können die Arbeit des Immunsystems sinnvoll unterstützen; einem schwachen Immunsystem können sie auf die Beine helfen.
Ebenso können alternative Therapieverfahren aber auch ein überschießendes Immunsystem (wie z. B. bei Allergien/Heuschnupfen) ausbalancieren und in die richtigen Bahnen lenken
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Grundsätzlich gilt es, die natürlichen “Reparaturbestrebungen” des Körpers zu unterstützen, zu stärken und zu lenken. Das ist Ziel meiner Arbeit; denn es soll nicht um Symptomunterdrückung, sondern um Heilung gehen. Und wo dieses oberste Ziel nicht zu erreichen ist, zumindest doch um dauerhafte Besserung und somit um Steigerung von Wohlbefinden und Lebensqualität.

Arznei

Selbstverständlich ist, dass in meiner Praxis keine nebenwirkungsreiche “Chemie”, sondern nur natürliche Arzneien zur Anwendung kommen; es gibt schließlich eine große Palette pflanzlicher und homöopathischer Medikamente, die nicht nur hochwirksam sind, sondern (im Unterschied zu den verschreibungspflichtigen) auch frei von “unerwünschten (Neben-) Wirkungen”.

Wenn bei verschreibungspflichtigen Medikamenten oft - so verharmlosend - von “Neben”- wirkungen gesprochen wird, so könnte der Eindruck entstehen, es handele sich um zu vernachlässigende “Nebensächlichkeiten”. Tatsächlich geht es dabei aber (wenn auch unerwünscht) um handfeste, eindeutig schädliche Wirkungen und um Risiken und Gefahren, die oft  in keinem Verhältnis zum Nutzen der jeweiligen Arznei stehen.
Nicht immer - das sei deutlich gesagt - gibt es Alternativen zu  verschreibungspflichtigen Medikamenten. Vor  allem natürlich in der Notfallmedizin und in schweren akuten Fällen ist ihr Einsatz oft absolut notwendig und sinnvoll.

            Was aber die chronischen Erkrankungen betrifft - und auch das ist Fakt - gibt es durchaus Alternativen! Hier kommt es durch solche “Chemiekeulen” oftmals nur zu einer teuer erkauften Symptombekämpfung. Teuer erkauft deswegen, weil durch die “Neben”- wirkungen solcher Präparate andere, neue gesundheitliche Probleme entstehen können. Dies wiederum führt zum Einsatz von noch mehr Medikamenten, usw. Hilfreich ist das wohl nicht,  mit Heilung hat ein solcher Teufelskreis schon gar nichts zu tun!

            Häufiger als man denken mag, werden viele Medikamente - auch wenn sie schon jahrelang eingenommen wurden - überflüssig, wenn dem Menschen endlich die richtige Therapie und Behandlung zuteil wird.

 
     
 

Ganzheitsmedizin

Wesentliche Unterschiede zwischen klassischer “Schulmedizin” und Ganzheitsmedizin

Schulmedizin

In der klassischen Schulmedizin wird analytisch auf die Symptome geschaut, um diese - als primäres Ziel - einer einzigen genauen Ursache, einer speziellen, isolierten Krankheit zuzuordnen. Zunächst möchte man wissen, wo der betreffende Fall “einzuordnen”ist, um “dem Kind einen Namen” zu geben. Das wird Diagnose genannt. Schließlich ist es dann die Krankheit “XY”, die es zu bekämpfen,  zu beseitigen gilt.

Sodann wird nachgeschaut (wenn man’s nicht auswendig weiß), wie man die Krankheit “XY” derzeit zu behandeln hat. Und dieses “wie” ist der Veränderung unterworfen. Was heute noch Mittel der ersten Wahl ist, kann morgen schon in der Versenkung verschwinden und durch etwas ganz anderes ersetzt werden.

Was ist denn eigentlich Krankheit?

Krankheit ist eine R e a k t i o n des Organismus auf schädigende Einflüsse - als intelligente Strategie und Versuch, wieder zur Gesundheit zu gelangen.
            Darum ist es auch nicht sinnvoll, Krankheiten zu “b e k ä m p f e n”! Klingt unlogisch?
Ein - zugegebenermaßen einfaches - Beispiel, das aber dennoch das Prinzip erklären kann:
Wenn der Körper versucht, ein mit der Nahrung aufgenommenes Gift durch Erbrechen / Durchfall wieder auszuscheiden, wäre es dann sinnvoll, die “Krankheit” Erbrechen / Durchfall zu bekämpfen? Wäre es nicht klüger, den Organismus zu unterstützen, das Gift loszuwerden?
            Krankheiten, als Reaktion des Körpers, können zwar von heute auf morgen auftauchen, aber sie entstehen nicht immer von heute auf morgen, sie  e n t w i c k e l n  sich! Im Zustand einer solchen Entwicklung ist man nicht mehr ganz gesund, aber auch noch nicht richtig krank. Und da gibt es noch nichts, das man überhaupt “bekämpfen” könnte!

Was wäre in einem solchen Fall sinnvoller, als die Gesundheit zu fördern - die Selbstheilungskräfte / -versuche zu unterstützen?

Die Schulmedizin geht primär krankheits-bekämpfend vor, nicht aber gesundheitsfördernd (eine sehr wichtige Unterscheidung!) Und im Focus ihrer Betrachtungsweise liegt die Krankheit, nicht der Mensch!

Die klassische Schulmedizin stößt mit ihrem Wissen und ihren therapeutischen Möglichkeiten oft an die Grenzen, und den meisten chronischen Erkrankungen steht sie hilflos gegenüber.
Obwohl das so ist, beruft man sich auf denwissenschaftlichen” Anspruch. Alternative Heilmethoden werden leider häufig immer noch herablassend belächelt und als Hokuspokus abgetan. Eine Haltung, die im Hinblick auf die vielen Menschen, denen die Schulmedizin nicht helfen kann, unverständlich und bedauerlich ist.

Was die “Wissenschaft” betrifft: Solange die Medizin nicht in der Lage ist, bei allen kranken Menschen gleichermaßen die Gesundheit wiederherzustellen, ist sie nicht als Naturwissenschaft zu bezeichnen, sondern bleibt sie eine Kunst !
            Jeder Heilberufler hat das Recht auf seine spezifische Anschauung, auf seine persönliche medizinische Sicht.   

Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit!

Ganzheitlich orientierte Medizin

Die Leitlinie meiner Arbeit ist: Ich behandele Menschen und nicht Krankheiten!
Das bedeutet für mich in erster Linie, den Menschen in seiner Gesamtheit, also in seiner Einheit aus Körper, Geist und Seele wahrzunehmen und zu behandeln. Der “gesamte” Mensch steht also im Mittelpunkt der Betrachtung und nicht die Krankheit oder die Symptome.

Ob wir es bemerken oder nicht: Unsere Körperfunktionen werden zu jeder Zeit - völlig unabhängig von unserem Willen - von unserem psychischen Befinden, von Seelenleben, Geist und Gedanken   beeinflusst. In diesem Zusammenhang entstehen biochemische Prozesse, die auf jede Zelle des Körpers eine Wirkung haben.

Ganzheitliche Medizin bedeutet aber nicht nur, Körper, Geist und Seele wieder in möglichst harmonischen Einklang zu bringen. Auch reduziert auf das rein medizinisch-körperliche Gebiet wird erst durch “ganzheitliches Hinsehen” erkannt, dass Symptome oft eben nicht mit der vielleicht auf den ersten Blick dazu “passenden Krankheit” verknüpft sind, sondern die Ursache der Störungen anderen Bereichen zuzuordnen ist.
            Dabei ist es sehr von Vorteil, dass in meiner Praxis neben herkömmlicher Diagnostik die verschiedenen Diagnosemöglichkeiten der
Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), wie z.B. Puls- und Zungendiagnostik, zur Anwendung kommen, welche die Möglichkeiten bieten, im individuellen Fall zu anderen,  neuen und erweiterten Erkenntnissen zu gelangen.

Ein breites  Spektrum an untereinander kombinierbaren Therapieverfahren unterstützt mein medizinisch ganzheitlich ausgerichtetes Gesamtkonzept.
            Welche Therapie ich Ihnen vorschlagen werde,  ergibt sich aus der Auswertung und Beurteilung Ihrer speziellen gesundheitlichen Probleme. Sie wird optimal auf jeden Patienten zugeschnitten sein. Es geht niemals nach “Schema F”; auch bei scheinbar ein und derselben Erkrankung können von Patient zu Patient unterschiedliche Therapieverfahren angezeigt sein, weil Menschen eben individuelle Wesen mit unterschiedlichen Reaktionen sind.